Brief mit Beitragserhöhung bekommen? Das sollten Sie jetzt tun
Kurz gesagt
Nach einem Brief mit Beitragserhöhung sollten Sie: Ruhe bewahren, den Brief genau lesen, nicht vorschnell kündigen, Ihre Alternativen nach §204 VVG prüfen und innerhalb von zwei Monaten handeln.
Es ist November. Viele privat Versicherte finden jetzt einen Brief im Briefkasten: Ab Januar wird der Beitrag teurer. Das ärgert. Aber Sie können etwas tun. Hier sind fünf einfache Schritte.
Schritt 1: Ruhe bewahren
Eine Erhöhung ist ärgerlich, aber kein Grund zur Panik. Sie haben Zeit. Und Sie haben Möglichkeiten. Warum Beiträge überhaupt steigen, erklären wir im Ratgeber Beitragserhöhung in der PKV.
Schritt 2: Den Brief genau lesen
Achten Sie auf diese Punkte:
- Neuer Beitrag: Wie viel zahlen Sie ab wann?
- Welcher Tarif steigt: Oft steigen nur einzelne Bausteine.
- Hinweis auf andere Tarife: Ab 60 muss die Versicherung Sie darauf hinweisen. Diese Liste ist aber oft unvollständig.
Schritt 3: Nicht vorschnell kündigen
Sie haben nach der Erhöhung ein Sonderkündigungsrecht. Aber: Wer älter ist, verliert bei einer Kündigung seine Rücklagen. Lesen Sie dazu Altersrückstellungen einfach erklärt.
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Jetzt kostenlos prüfen lassenSchritt 4: Ihre Alternativen prüfen
Der wichtigste Schritt. Nach §204 VVG dürfen Sie in einen günstigeren Tarif Ihrer Versicherung wechseln. Oft lässt sich die Erhöhung damit ausgleichen – oder Sie zahlen sogar weniger als vorher.
Das Problem: Den richtigen Tarif zu finden, ist schwer. Deshalb lohnt es sich, Ihren Vertrag von Fachleuten prüfen zu lassen.
Schritt 5: Zügig handeln
Jeder Monat im zu teuren Tarif kostet Geld. Und für die Sonderkündigung gibt es eine Frist von zwei Monaten. Fangen Sie also am besten jetzt an.
Weitere Tipps finden Sie im Ratgeber 7 häufige Fehler beim Tarifwechsel.
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